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(Programm 50)
Hast du dich auch schon gefragt, wie der Auswahlschalter funktioniert? Da gibt es drei Tasten, aber nur zwei Verbindungen zum Mikrocontroller. Um das Geheimnis zu lüften, werden zusätzlich zwei LEDs mit Vorwiderständen angeschlossen.
Drücke auf A, dann leuchtet die gelbe LED.
Drücke auf C, dann leuchtet die grüne LED.
Drücke auf B, dann leuchten beide LEDs.
Nun kommt zusätzlich das Messgerät (Programm 50) zum Einsatz. Verbinde den Eingang am Pin 4 mit S-IN. Drücke dann auf A, das Messgerät zeigt 4,5 V, also eine direkte Verbindung zu Plus. Drücke auf C, die Spannung bleibt 0,0 V. Drücke dann auf B, die Spannung ist 3,8 V. Der Pin ist also eingeschaltet, aber die Spannung ist um 0,7 V kleiner als die Batteriespannung.
Verbinde als nächstes dem Messeingang mit dem Pin 3. Drücke auf C, die Spannung steigt auf 4,5 V. Drücke auf A, die Spannung bleibt bei 0,0 V. Drücke auf B, die Spannung steigt auf 3,8 V. Hier fehlen also genau wie am Pin S-IN wieder 0,7 V von der Batteriespannung.

Die Erklärung: Der Auswahlschalter enthält zwei Dioden. Die Dioden leiten den Strom nur in einer Richtung, nämlich wenn ihr gemeinsamer Anschluss an Plus liegt. Die Taste B betätigt damit A und C gleichzeitig. Die Dioden verursachen einen Spannungsabfall, der nur wenig vom Strom abhängt. Der Spannungsabfall von 0,7 V zeigt, dass es sich um Silizium-Dioden handelt. Wenn beide Eingänge des Mikrocontrollers gleichzeitig eingeschaltet sind, weiß der Controller, dass die mittlere Taste gedrückt wurde.